Diablo 3: Reaper of Souls

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Stefan
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Diablo 3: Reaper of Souls

Beitrag von Stefan »

Diablo 3: Die Zukunft von Reaper of Souls

Blizzard präsentierte auf der BlizzCon in ihrem "Whats next"-Panel zu Diablo 3, was was der neue Patch 2.1.2 Diablo 3: Reaper of Souls bringen wird. Neben neuen Schatzgoblins, Gebieten und legendären Edelsteinen soll der Zufallsfaktor im Spiel minimiert werden.

Josh Mosqueira, Kevin Martens, Jonny Ebbert und Wyatt Cheng präsentierten am Freitag auf der BlizzCon, was die Pläne für kommende Inhalte in Diablo 3: Reaper of Souls sein werden. Über neue Klassen, mögliche Erweiterungen oder einen neuen Oberbösewicht wollten die Entwickler kein Wort verlieren: Patch 2.1.2 wird lediglich ein etwas größerer Inhaltspatch, der bald auf dem PTR (Patch-Test-Realm) spielbar sein wird und beim Erscheinen gleichzeitig die zweite Season einläuten wird. Der neue Patch bietet unter anderem die folgenden Inhalte:

3 neue Schatzgoblins
Neben den bisher bekannten Biestern werdet ihr in Patch 2.1.2 auf neue Beutehamsterer treffen. Der Gemhoarder zum Beispiel lässt eine ganze Menge mehr Edelsteine als die bisherigen Goblins fallen. Andere Schatzgobbos lassen Rezepte oder einen Haufen Blutsplitter zurück, wenn ihr sie ausschaltet! Damit euch die Beute nicht entgeht, sollen die Goblins außerdem besser auf der Karte sichtbar gemacht werden.

Kürzere Laufwege
Besonders in Akt 1 hattet ihr bisher einen ziemlich langen Weg, wenn ihr von der Schmiede zum Juwelenschleifer wolltet. Damit ihr und die Bürger von Neu Tristram keine Marathons zurücklegen müsst, wurde der Juwelenschleifer deutlich näher an den Schmied und andere Händler befördert.

Mehr Abwechslung im Abenteuermodus
Immer und immer wieder dasselbe Gebiet abzulaufen, um wie zum Beispiel in Akt 1 irgendwann an den begehrten Ring des königlichen Prunks zu gelangen, wird auf die Dauer langweilig. Daher werden die Karten der Gebiete im Abenteuermodus etwas zufälliger angelegt: Teilweise verändert sich die Karte leicht, sodass Höhlen und Gebietsausgänge nicht immer am selben Ort sein werden.

Zwei neue legendäre Edelsteine
Blizzard hat genau ausgewertet, welche Edelsteine wie oft von Spielern benutzt werden. Durch die zwei neuen Klunker erhält euer Charakter deutlich mehr Defensive: Der Edelstein Esoteric Alteration zum Beispiel verringert den erlittenen nicht physischen Schaden um 30 Prozent und steigert eure Widerstände um 75 Prozent, wenn eure Lebenspunkte unter die Hälfte fallen. Der zweite Edelstein erhöht eure Lebensregeneration pro Sekunde um satte 50.000 Punkte und gewährt euch einen Schild, der 200 Prozent eurer maximalen Lebenspunkte absorbiert, wenn ihr mindestens vier Sekunden lang nicht im Kampf gewesen seid.

Mehr legendäre Gegenstände und neue Sets
Neben neuen Edelsteinen werden mit Patch 2.1.2 auch neue Sets ins Spiel implementiert. Blizzard ist sich darüber im Klaren, dass oft nur ein Set mit einer gewissen Spielweise gespielt wird. Neue Klassen-Items und Sets sollen dabei helfen, mehr Abwechslung in die verschiedenen Spielweisen der einzelnen Klassen zu bringen.

Anpassungen der Pylonen
Der einzig sinnvolle Pylon, neben dem der die Abklingzeiten reduziert, ist natürlich der Verbindungspylon. Alle anderen Pylonen sind eher langweilig. Das ist auch Blizzard aufgefallen und macht die anderen Buffs der mächtigen Schreine deutlich attraktiver: So soll der Schnelligkeits-Pylon bis zu einer Minute halten und euch durch die Wände der Champion-Gruppen laufen lassen. Der Schildpylon soll laut den Entwicklern nicht nur immun gegen Schaden machen, sondern auch Attacken reflektieren und bei Ablauf eine Explosion auslösen, die euren Gegnern mächtig Schaden zufügt. Außerdem wird die Anzahl der Pylonen in Nephalemportalen angeglichen.

Mächtige legendäre Gegenstände: Die Ancient Items
Damit Spielern die bereits alles haben nicht langweilig wird, führt Blizzard mit Patch 2.1.2 quasi stärkere legendäre Gegenstände ein. Diese sind schlicht bessere Versionen mit höheren Werten als ihre normalen Exemplare. Wie hoch die Chance auf so ein Item sein soll, wurde nicht explizit erwähnt: Die Dropchance erhöht sich natürlich je höher die Qual-Stufe oder das Level eines großen Nephalemportals sein wird.

Das bringt Patch 2.1.2 außerdem:
* Mehr Erfolge
* Ein neues Transmog-Set das sich über die Seasons hinaus vervollständigt.
* Neue Season-Legendarys
* Ein neues Gebiet: Ruins of Secheron. Das Gebiet aus Diablo 2 ist die alte Heimat der Barbaren und hält jede Menge fieser Fallen bereit.
* Neue Monster: Der Rattenkönig, Yetis und viele kleine Biester wie die Frostmaden werden euch in Zukunft das Leben schwer machen.
* Die Prüfungen (Trials) sollen angeglichen werden: Spawnrate, die Anfälligkeit der Monster gegen Kontrolleffekte und vieles mehr wird überarbeitet.
* Eine ausgeglichenere Monsterdichte in Nephalemportalen.

Eine neue Erweiterung erwartet uns also nicht, zumindest wollten die Blizzard-Mitarbeiter nicht darüber reden. Patch 2.1.2 bringt viele, coole Inhalte, mit denen Blizzard versucht Diablo 3: Reaper of Souls ausgeglichener und fairer zu machen. Mehr Infos erfahrt ihr am Samstag (Live ab 21:45), wenn Blizzards Entwickler uns im Panel "Weiterentwicklung von Reaper of Souls" noch mehr Infos über den neuen Patch und die Zukunft von Diablo 3 verraten.
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